Der Tag gegen den Lärm…

Tag gegen den Lärm: Aktion für maßvolles Handy-Telefonieren…ist nicht etwa der Titel eines trashigen Science-Fiction-Films aus den 1950ern, sondern eine halbwegs ernstgemeinte Aktion für maßvolles Telefonieren. Genau genommen heißt der Slogan zum Tag gegen den Lärm: “Mobil telefonieren mit Taktgefühl.” Jawohl. Und das Beste: Dieser verheißungsvolle (oder unheilbringende) Tag wird schon am 29. April begangen!

Hier deshalb ein paar Tipps des Informationszentrum Mobilfunk (IZMF), wie man sich Freunde macht oder zumindest Feinde beschwichtigt, indem man einfach etwas rücksichtsvoller mit seinem Handy in der Öffentlichkeit umgeht. Etwas zu spät für einen Aprilscherz, etwas zu bierernst, um wirklich ernst genommen zu werden, darf man sich beim Lesen der folgenden Wegweiser für gute Handy-Manieren durchaus auch zu Kopfschütteln hinreißen lassen – solange man sich nicht in der U-Bahn lautstark darüber unterhält…

Hier die Ratschläge, von denen sich der geneigte Autor in vollem Ausmaß distanzieren möchte:

  • Zwischendurch mal abschalten

Niemand muss immer erreichbar sein. Schon gar nicht, wenn er im Kino, Konzert oder Theater ist. Dort gehört das Handy grundsätzlich ausgeschaltet. Allenfalls in Pausen oder am Ende der Veranstaltung darf – möglichst etwas abseits – telefoniert werden.

  • Schilder beachten

An Orten, die durch ein Schild als “Handyfreie Zonen” gekennzeichnet sind, müssen Mobiltelefone ausgeschaltet bleiben. In Arztpraxen und auf den Intensivstationen von Krankenhäusern findet man teilweise solche Verbotsschilder. Das soll verhindern, dass Mobiltelefone sensible Technik stören könnten. Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass in der Regel moderne Medizingeräte oder auch die Flugzeugelektronik ausreichend störfest gegenüber Mobilfunkfeldern sind. Immer mehr Fluglinien und Krankenhäuser erlauben daher die Nutzung von Handys.

  • Besprechungen nicht stören

Im Beruf gilt, das Handy vor Besprechungen auszuschalten. Nichts ist störender als ein Anruf, der die konzentrierte Arbeitsatmosphäre unterbricht. Wer ein wirklich wichtiges Telefonat erwartet, sollte die Anwesenden vorab darüber informieren.

  • Beim Essen nicht Telefonieren

Mit vollem Mund spricht man nicht – diese Regel gilt auch beim Mobiltelefonieren. Handys sind im Restaurant aber grundsätzlich unangebracht: Wird das Telefon auf dem Tisch abgelegt, hat die Begleitperson den Eindruck, dass der Anruf Vorrang hat und ist zu Recht verärgert. Sehr unhöflich ist es, ein Gespräch bei Tisch entgegen zu nehmen. Besser: Den Tischnachbarn um Erlaubnis bitten und zum Telefonieren vor die Tür gehen.

  • Leise klingeln lassen

Lautes Handyklingeln empfinden viele Menschen als sehr störend. Abhilfe schafft, das Mobiltelefon auf Vibrationsalarm oder stumm zu schalten. Auch bei der Wahl des Klingeltons sollten Handybesitzer lieber auf dezente Klänge setzen. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, in Bus und Bahn oder an anderen öffentlichen Orten zu telefonieren. Hier sollte nicht munter drauf los geplaudert werden. Besser ist es, einen anderen Termin für das Telefonat zu vereinbaren und dem Gesprächspartner anzubieten, bei nächstmöglicher Gelegenheit zurückzurufen. Muss das Gespräch unbedingt geführt werden, dann mit möglichst leiser Stimme sprechen.

Wer bis hierher durchgehalten hat, der ist vermutlich auch für die Homepage des IZMF reif, die Sie hier finden!



Comments

No comments yet.

Add Yours

  • Author Avatar

    YOU


Comment Arrow



About Author

admin

This author has not yet written a description. Please give them some time to get acquainted with the site and surely they will write their masterpiece.