And the most absurd patent goes to…
Bevor wir nun aber ohne jeglichen Spannungsaufbau einfach auflösen: Beim Patent USPTO 20080318617 handelt es sich um einen Eintrag beim US-Patentamt, der eine spezielle Art von QWERTZ-Tastatur urheberrechtlich schützen soll. Aber natürlich nicht irgendeine Art QWERTZ-Tastatur; wie die schematische Abbildung links zeigt, haben wir es vielmehr mit mit einem Handy-Pad zu tun, das per Ausklappen von so etwas Ähnlichem wie Seitenflügeln seine herkömmlichen Tasten um den “QWERTZ-Effekt” erweitern soll.
Das heißt im Konkreten: Der Besitzer dieses schrägen Juwels von einem Handy darf zwei dünne Scheibchen ausfahren und auf eben jenen genüsslich, aber unpraktisch vor sich hin tippen. Abgesehen davon, dass wir hier also ein herkömmlich schmales Mobiltelefon um zwei Segel breiter machen, die noch dazu einfach überhängen, ist das Ganze bei genauerer Betrachtung außerdem nur eine halbe QWERTZ-Tastatur, die jeweils zwei Buchstaben pro Taste trägt.
Aber welchem Hersteller ist diese kongeniale Idee nun ein Patent wert? Wer würde wohl Geld dafür hinblättern, nur um als einziger ein Flügel-Handy dieser Art auf den Markt bringen zu können – wo sich einem doch ohnehin niemand bei einem solchen Vorhaben in den Weg stellen würde? Der Award für das absurdeste Patent geht also an…. Research in Motion! Klingelt’s? Falls nicht: RIM ist der Hersteller von BlackBerry. Ganz recht. Details finden Sie unter anderem hier.
Bleibt mir nur zu sagen: Ein solches Gerät ist angesichts Googles Android-Telefon G1 und vergleichbarer Smartphones der neuesten Generation in etwa so sinnvoll wie ein Festnetztelefon mit mobilem Internetzugang. Obwohl…




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